Ereignisreiche Tage im Schullandheim Riedenburg

Die Aufregung der beiden sechsten Klassen war groß, als sie Ende Mai mit ihren beiden Klassleitern Frau Weishäupl und Herrn Hörmann, sowie Herrn Herold und Frau Berger ins Schullandheim Riedenburg fahren durften.
Alle waren von der mitten im Wald gelegenen Anlage über dem Altmühltal begeistert. Gleich nach der Ankunft wurden die großzügigen Sportanlagen besichtigt, die bei den konstant sommerlichen Temperaturen regelmäßig genutzt werden sollten.
Nach einem leckeren Mittagessen wartete am Montag gleich die erste sportliche Herausforderung. Bei herrlich sonnigem Wetter wanderte man nach Riedenburg und besichtigte das Kristallmuseum, wo unter anderem die größte Bergkristallgruppe der Welt zu bewundern war. Der anschließende Rückmarsch ging nur berauf und zehrte an den Kräften einiger Wanderer. Dennoch hatten die Kinder nach dem Abendessen wieder genügend Kondition für Fußball und Volleyball auf dem Sportplatz.
Am Dienstag Vormittag stand ein Orientierungslauf auf dem Programm. Ausgestattet mit einer Karte und einem Fragenkatalog starteten die Bewohner der einzelnen Zimmer zeitversetzt. Die Aufgabe war, in möglichst kurzer Zeit einige Stationen im Wald zu finden und dabei Fragen aus dem Bereich Erdkunde und Biologie zu beantworten. Den Gewinnern winkte ein kleiner Preis.
Am Nachmittag brachte uns ein Bus in die Tropfsteinhöhle Schulerloch. Nach einem Besuch im Museum bekamen wir eine sehr interessante Führung, die uns Einblicke in die Jahrtausende alte Geschichte dieser prähistorischen Wohnstätte gab.
Nach dem Abendessen versammelten sich Schüler und Lehrer zu einem Leseabend im gemütlichen Kaminzimmer.
Am Mittwoch nach dem Frühstück war Unterricht angesagt. Die Klassen wurden von Frau Weishäupl in Englisch und von Herrn Hörmann in Deutsch unterrichtet.

Am Nachmittag unternahmen wir eine ausgedehnte Wanderung zur Rosenburg. Zunächst konnten die Buben im Jagd -und Falknereimuseum ihr Wissen über einheimische Wildtiere erweitern. Anschließend besuchte man die auf dem Burggelände untergebrachte Falknerei. Bei einer beeindruckenden Flugvorführung beobachteten wir die verschiedensten Greifvögel, die teilweise ganz knapp über unsere Köpfe hinwegsegelten.
Nach dem Abendessen vertrieben wir uns wieder die Zeit mit einem Lesestündchen sowie Sport und Spiel in der Turnhalle.
Der Donnerstag Vormittag war wieder mit Unterricht ausgefüllt.
Am Nachmittag wanderten wir zum Steinbruch Jachenhausen. Zuerst duften die Buben dort von zwei freundlichen Archäologinnen viel Interessantes über Fossilien erfahren. Danach folgte auf die Theorie die Praxis. Ausgerüstet mit Schutzbrille, Hammer und Meißel suchten die Schüler im Steinbruch nach Fossilien und wurden erstaunlich oft fündig.

Am Abend stand wieder Sport auf dem Programm.
Am Freitag musste gleich nach dem Frühstück die Heimreise angetreten werden. Gegen Mittag erreichte der Bus Schweiklberg. Lehrer und Schüler waren sich einig: Diese Woche war interessant und ereignisreich und wird allen lange im Gedächtnis bleiben.
Eva-Maria Weishäupl