„Die Turnhalle soll allen nur Freude machen“

 Viel Lob bei der Einweihungsfeier

für die gelungene Sanierung

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Eine Turnhallen-Einweihung ohne sportliche Vorführungen wäre nichts wert. Das Programm gestern Nachmittag auf Schweiklberg war aber noch viel bunter, denn es hatte auch musikalischen Witz.

Vilshofen. Die Feiern auf Schweiklberg zeichnen sich durch eine besondere Atmosphäre aus, ob Sommerfest, Abschlussfeier oder wie gestern Nachmittag die Einweihung der sanierten Turnhalle. Der Schulfamilie mit dem klösterlichen Hintergrund gelang ein fröhlich stimmendes Programm mit einem Rap zur Begrüßung, einem kräftigen „Großer Gott, wir loben dich“, einem neu kreierten Lied des Schulchors bis hin zum Geständnis des Abts: „Mein Gott, sind die gelenkig. Das war ich nie.“ Die – wie Architekt Tilmann Ott es formulierte – „Turnhalleneinweihungsfestversammlung“ war bunt gemischt:  Politiker wie Sponsoren, Eltern wie Lehrer, Klosterbrüder wie Firmenvertreter, aktuelle wie ehemalige Schüler. Sie lobten alle die gelungene Sanierung der Halle, die nicht nur für den Sportunterricht genutzt werden kann. Schon früher (gebaut 1933) diente sie als Theater- und Veranstaltungsraum. Bei der Umstrukturierung des Gymnasiums auf Schweiklberg in eine Realschule waren viele Räume neu und umgebaut worden. Für die Turnhalle hatte das Geld nicht mehr gereicht. Da kam das Konjunkturpaket der Bundesregierung gerade recht. Dass Schweiklberg berücksichtigt wurde, wurde mit Blick auf Staatssekretär Andreas Scheuer mehrfach lobend hervorgehoben. „Diese Realschule soll Zukunft haben“, sagte Abt Rhabanus deutlich. Dazu gehöre auch, dass es bald wieder eine Schulleitung geben soll. Die Gespräche würden laufen, der Name könne bald bekannt gemacht werden. Der Abt dankte dem Landkreis, der Stadt und der Diözese für die gute Zusammenarbeit. Sie hatten sich über das Normalmaß hinaus finanziell am 600 000 Euro teuren Umbau beteiligt. Nach der kirchlichen Segnung bat er um stets fairen Wettkampf. Landrat Franz Meyer sagte, der Landkreis tue viel, um beste Startbedingungen für die Kinder zu ermöglichen. Bürgermeister Georg Krenn lobte das hohe Niveau der Absolventen. MdB Scheuer versprach, mal zu einem Basketballspiel vorbeizukommen und wünschte wie Architekt Ott, dass die Halle allen nur Freude machen soll. Ott und die anderen Planer überreichten jedoch keinen Schlüssel, sondern eine elektronische Spielstandsanzeige als Geschenk.

 


Vilshofener Anzeiger/Rü