Fremdsprachenboom an der Realschule Schweiklberg

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Das Zusammenwachsen Europas und der ganzen Welt, die Zuwanderung von Menschen aus fremden Sprach- und Kulturkreisen, fortschreitende Technologien und nicht zuletzt ein immer enger werdender Arbeitsmarkt bringen Herausforderungen auf sozialem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet mit sich.

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Das Erlernen von Fremdsprachen ist daher heute eher Pflicht als Kür.

Diese Zeichen der Zeit haben auch viele Schüler der Realschule Schweiklberg erkannt und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten auf dem Fremdsprachensektor, die sich ihnen seit diesem Schuljahr bieten: Die Schüler haben nicht nur die Möglichkeit, zu dem Pflichtfach Englisch durch die Wahlpflichtfächergruppe III Französisch zu erlernen, sondern zeigen sich auch sehr interessiert und motiviert, Grundkenntnisse in Spanisch und Italienisch zu erwerben. So haben sich allein in diesem Schuljahr 30 Schüler für einen Anfängerkurs Italienisch bei Dr. Tatjana Lau und 18 für den Anfängerkurs Spanisch angemeldet. Dieser wird von Schulleiter Josef Holzhammer selbst geleitet. Den Schülern soll eine ihnen völlig fremde Sprachwelt behutsam näher gebracht und fundiertes Fremdsprachenwissen vermittelt werden. Die Tatsache, dass der Italienisch- und Spanischunterricht nachmittags stattfinden, zeigt das große Engagement und die Leistungsbereitschaft der Teilnehmer, die so eine positive Haltung gegenüber dem Sprachenlernen aufbauen. Sie entwickeln und erweitern Sprach- und Sprachlernkompetenzen, lernen, sich über Sprache in der Welt zurechtzufinden und können sich neue und fremde Lebenswirklichkeiten erschließen.


Dem Erlernen von Fremdsprachen kommt eine große Bedeutung zu, denn Fremdsprachenkenntnisse tragen in hohem Maße zum gegenseitigen

Verständnis bei und sind Voraussetzung für Mobilität und Zusammenarbeit, speziell im späteren Berufsleben.

Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz sind vor allem in wirtschaftlichen schweren Zeiten grundlegende Voraussetzung für ein positives Fortkommen auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind entscheidendes Zukunftspotenzial in und für Europa sowie weltweit.

Gegenstand des Fremdsprachenunterrichts soll nicht nur die reine Reproduktion von Wissen, sondern der Erwerb der Fähigkeit sein, soziokulturelle Strukturen fremder Länder sowie des eigenen Landes beobachten, analysieren und vergleichen zu können. Zudem werden Identitätsfindung und Persönlichkeitsbildung unterstützt, Empathie, Achtung und Toleranz werden gefördert. Kompetenzen, die in einem offenen Europa bald unerlässlich sein werden.


Dr. Tatjana Lau